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Bertel Thorvaldsen und Ludwig I. - Der dänische Bildhauer im bayerischem Auftrag

Am 25.März um 19:30 Uhr eröffnet die Sonderausstellung "Bertel Thorvaldsen und Ludwig I." im Live-Stream.
25.03.2021  16:05

Am 25.März um 19:30 Uhr wird die Sonderausstellung "Bertel Thorvaldsen und Ludwig I." im Live-Stream eröffnet.
Der Live-Stream ist abrufbar über die Homepage der Antikensammlung und Glyptothek oder über Youtube.
Ab dem 26.März ist sie nach Erwerb eines Online-Tickets für das Publikum geöffnet (unter Berücksichtigung der örtlich geltenden Corona-Regeln).

Anlässlich der Eröffnung sprechen:

  • Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst
  • Dr. Florian Knauß, Leitender Sammlungsdirektor Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek
  • Susanne Hyldelund, Botschafterin, Kgl. Dänische Botschaft Berlin

Im Rahmen der digitalen Eröffnungsfeier ist auch ein Videorundgang durch die Sonderausstellung geplant.

Der bayerische König Ludwig I. verehrte Thorvaldsen sehr. Die Sonderausstellung „Bertel Thorvaldsen und Ludwig I. Der dänische Bildhauer in bayerischem Auftrag“ geht der Beziehung zwischen Staatsmann und Künstler sowie ihren heute noch sichtbaren Spuren in München nach. Sie knüpft an die im Thorvaldsens Museum in Kopenhagen gezeigte Sonderausstellung „Face to Face. Thorvaldsen and Portraiture“ (8.3.–31.12.2020) an.

Beide Ausstellungen finden 2020/21 im Rahmen des deutsch-dänischen kulturellen Freundschaftsjahres statt.

In München liegt der Schwerpunkt auf der vielschichtigen Verbindung zwischen Thorvaldsen und Ludwig I. Mit dem Ort, der Glyptothek, ist Thorvaldsen auf mehreren Ebenen verbunden. Noch als Kronprinz hat ihm Ludwig die Restaurierung der Ägineten (1816-18) übertragen. Diese früh-griechischen Giebelfiguren vom Aphaiatempel auf der Insel Ägina sind der größte Schatz des Museums. Ihre Restaurierung war ein neuartiges Unterfangen, für das Ludwig mit Thorvaldsen den besten Bildhauer seiner Zeit gewinnen konnte. Die Sonderausstellung zeichnet in mehreren Stationen die Biografie des dänischen Künstlers nach. Sie hebt dessen Verbindungen zu München und speziell zum Kronprinzen und späteren König Ludwig I. als Bewunderer und Auftraggeber hervor.