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Ministerin arbeitet an Evaluierung des Hundegesetzes

15.03.2013  12:23
Am 7. März veröffentlichte die dänische Ministerin für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Mette Gjerskov, Änderungsvorschläge für ein neues Hunde-Gesetz.  

Die neuen Vorschläge zielen darauf ab, eine angemessene Balance zu finden, die sowohl Rücksicht auf das jeweilige Haustier und den Haustierbesitzer nimmt sowie auf die Personen, die sich eventuell von dem Tier bedroht fühlen. Als Teil des neuen Hunde-Gesetzespakets plädiert die Ministerin für eine Evaluierung des Hundegesetzes aus dem Jahr 2010.
”Es besteht Bedarf für eine Evaluierung sowohl in Bezug auf bestimmte Hunderassen als auch in Bezug auf die Handhabung von Hunde, die beißen. Das Hundegesetz hat viele Menschen verunsichert. Ich möchte gerne das Gefühl von Sicherheit wiederherstellen und gleichzeitig das Wohl der Tiere, der Hundebesitzer sowie der Menschen, die Angst vor Hunden haben, berücksichtigen. Darum habe ich nun einen Prozess eingeleitet, in dem wir die relevanten Akteure miteinbeziehen und eine fachliche Evaluierung sichern, bevor ich die Gesetzesänderung im Parlament einreichen werde“, so die Ministerin in der vergangenen Woche.

Das erste Treffen der involvierten Akteure fand am 13. März im Ministerium Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei statt.

Die Evaluierung wird im Laufe des Jahres 2013 stattfinden, wonach ein Gesetzesentwurf und eventuelle Änderungen des Hundegesetzes verabschiedet werden. Bis dahin gilt das zur Zeit geltende Hundegesetz aus dem Jahre 2010.  Weitere Informationen finden Sie hier.