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Parlamentarische Anfrage zum Thema Hundegesetzgebung

20.04.2013  12:40
Am 17. April 2013 antwortete die zuständige dänische Ministerin für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Mette Gjerskov, im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage auf konkrete Fragen zum geltenden Hundegesetz.

Im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage betonte die dänische Ministerin für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Mette Gjerskov, dass deutsche Touristen in Dänemark sehr willkommen sind und zwar auch wenn sie mit ihrem Hund reisen.
Vor dem Hintergrund, dass das dänische Hundegesetz auch im Ausland und besonders in Deutschland diskutiert wurde, betonte die Ministerin, dass „Touristen, die das geltende Hundegesetz befolgen, keinen Grund haben zu fürchten, dass ihr Hund eingeschläfert wird“.
Auf die konkrete Frage, ob die Ministerin bestätigen kann, dass bisher kein Hund von deutschen Feriengästen in Dänemark eingeschläfert wurde, antwortete die Ministerin, dass sie nach Gesprächen mit dem Justizministerium, das in engem Kontakt mit der Polizei steht, folgendermaßen informiert wurde: „Keiner der angefragten Mitarbeiter aus den dänischen Polizeikreisen kann die Einschläferung von Hunden deutscher Touristen in Dänemark bestätigen.“
Im Übrigen betonte die Ministerin, dass das dänische Hundegesetz nicht zielgerichtet auf Hunde ausländischer Feriengäste in Dänemark ausformuliert ist. „Touristen und alle anderen, die sich in Dänemark mit ihren Hunden aufhalten, müssen sich jedoch an die dänischen Regeln halten“, so die dänische Ministerin Mette Gjerskov.
Die Ministerin fügte hinzu: „Es ist meine Hoffnung, dass diese Kommunikation zu Klarheit bezüglich der dänischen Regelungen führt und im Übrigen dazu dient, bekümmerte Feriengäste zu beruhigen.“
Darüber hinaus verweist die Ministerin auf das laufende Evaluierungsverfahren, das noch in diesem Jahr zu eventuellen Änderungen der seit 2010 geltenden Regelungen und zu einem neuen Hunde-Gesetzespaket führen soll.